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Wer am überzeugendsten schummelt bekommt den Ball... |
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Geschrieben von: Bastian Franetzki
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Sonntag, den 22. Januar 2012 um 17:08 Uhr |
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Handball war das über weite Strecken nicht, was die Zuschauer der D1-Jugend am Wochenende in der Hiltruper Halle zu sehen bekamen - und das trotz eines ungefährdeten 40:19-Siegs. Ursache der kuriosen Darbietung war die völlig überforderte Unparteiische, die wohl erst noch lernen muss, dass ihre Pfeife keine Geräusche von sich gibt, ohne dass sie selbstständig hereinpustet. Aber nicht nur das, sondern auch ihr nahezu komplett fehlendes Grundverständnis ließen die Wogen höher schlagen. Teils entzürnt, teils entsetzt beobachteten alle Beteiligten, wie das Spiel ständig an Härte zunahm und sich zum reinsten Mogelwettbewerb entwickelte.
Wer den Ball als erster aus dem Aus ergattert hatte, konnte weiterspielen, technische Regeln gab es nicht, Bälle hinter der Torlinie, die vom Torwart wieder herausgekegelt wurden, zählten nicht und wer mit dem übelsten Foul am schnellsten zum Ballgewinn kam, wurde dafür auch noch mit einem Gegenstoß belohnt. Der Höhepunkt dieser Glanzleistung bestand darin, dass die "Schiedsrichterin" ein Tor für Senden anerkannte und dem ASV "obendrein" noch einen 7m für das Foul zusprach. "Gut nur, dass die D-Jugendlichen noch so brav sind und das nicht eskaliert ist", war Trainer Bastian Franetzki nach Abpfiff der Partie froh darüber, dass sich kein Spieler bleibende Schäden zugezogen hatte. Dies alles war vermutlich der Grund dafür, dass der ASV zunächst überhaupt nicht ins Spiel fand. Bis zum 6:6 konnte man sich nicht vom Gastgeber absetzen. Dann reagierte das Team und änderte seine Defensivtaktik vom möglichst sauberen Spiel hin zur möglichst frühen Spielunterbrechung des Gegners. In der Offensive galt es, viel Abstand zum Gegenspieler aufrechtzuerhalten, um nicht mit einem unbestraften Foul am Torwurf gehindert zu werden. Trotzdem gab es auch viele schöne Spielszenen, in denen der ASV Passsicherheit und "Auge" bewies und auch die 2000er, die die letzten Minuten geschlossen auf dem Feld standen, konnten schon einmal zeigen, was das Sendener Publikum in der kommenden Spielzeit erwartet. Schade nur, dass die Partie genauso stark von der Schiedsrichterin geprägt wurde wie dieser Bericht, ärgerte sich Franetzki. "Das einzige, was an dieser Person Schiedsrichtercharakter hatte, war ihre Unparteilichkeit!" |