Herren 1 : "Mitfiebern bei der EM in Belgrad" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: webteam   
Samstag, den 28. Januar 2012 um 09:01 Uhr
Diethard von Boenigk macht eine angenehme Fortbildung. Der Handballtrainer des ASV Senden schaut sich an diesem Wochenende die Finalrunde der Europameisterschaft in Serbien an. Wenn seine Verbandsliga-Truppe ihrem Coach den Trip nach Belgrad nicht vermiesen will, dann gewinnt sie am heutigen Samstag (Anwurf um 18.15 Uhr) die Partie bei der HSG Hüllhorst.
 
Zum Auftakt der Rückrunde sei das aber „eine ganz hohe Hürde“, warnt Aushilfstrainer Thomas Hammerschmidt. Hüllhorst kassierte zuletzt zwar Niederlagen gegen die Abstiegskandidaten Nordhemmern 2 und Brockhagen, steht aber noch auf Platz vier. Tabellenführer Senden hat sechs Mal am Stück gewonnen und auch das Hinspiel mit 30:26 für sich entschieden.

Die kleine Negativserie der Hüllhorster schmeckt Hammerschmidt gar nicht. Er befürchtet: „Die werden unbedingt mal wieder gewinnen wollen. Wenn dann noch der Spitzenreiter kommt, ist die Motivation umso größer. Und in der Halle ist sowieso immer richtig Stimmung.“ Entscheidend für den Interimscoach: „Die Mannschaft darf sich von der aggressiven Abwehrarbeit der Hüllhorster nicht beeindrucken lassen und muss kühlen Kopf bewahren. Sie muss auf ihre sehr gute Deckungsarbeit und die spielerischen Abläufe zurückgreifen.“

Verzichten muss der ASV Senden auf den Dauerverletzten Alexander Seitz und auf Jens Giesbert (privat verhindert). Er wird aus der Ferne mitfiebern – wie von Boenigk in Belgrad.

Von Ralf Aumüller