ASV Handball startet neue Aktion : „Hand in Hand“ begeistert für den Leistungssport PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Westfälische Nachrichten   
Samstag, den 14. Januar 2012 um 10:24 Uhr
Idole, große Vorbilder beflügeln den Sport. Denn die Leistungen der Spitzenathleten spornen den Nachwuchs an, ihren „Helden“ nachzueifern. Nach „großen Vorbildern“ müssen die „Kleinen“ der ASV Handballabteilung nicht lange suchen: Die gibt es in den eigenen Reihen zuhauf. „Als Motivationsverstärker wirken die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des ASV-Handball, die in Leistungsklassen des deutschen Jugendhandballs spielen. Die B-Jugend in der Oberliga, die A-Jugend in der Bundesliga“, sagt Abteilungsleiter Hans-Joachim Jungblut.
 
In Kooperation mit der Sparkasse Westmünsterland als Sponsor hat der ASV diesbezüglich das richtungsweisende Projekt „Hand in Hand“ gestartet. Es soll einerseits die Bindung zum Verein und das soziale Engagement der „großen“ Handballer stärken. Gleichzeitig soll es die Basis für eine kontinuierliche Nachwuchsförderung der „Kleinen“ mit Blick auf die Erfordernisse des Leistungssports bilden.

„Hand in Hand“ bezieht sich allerdings nicht nur auf das Miteinander im Verein. „Hand in Hand“ hebt ebenso auf die Kooperation der ehrenamtlichen Arbeit der ASV-Handballer und des Sponsors Sparkasse Westmünsterland ab, die das Projekt über drei Jahre mit einer „fünfstelligen Summe“ fördert. „Im ASV wird eine super Jugendarbeit geleistet, deren Nachhaltigkeit in vielen Facetten erkennbar ist“, lobte Sparkassendirektor Michael Lukas. „Hand in Hand“ sei innerhalb der bestehenden „großartigen Arbeit“ im Verein das „i-Tüpfelchen“. Das Projekt habe überdies viele Dimensionen: Trikots für die Großen und die Kleinen, eine Loge, das Auflaufen der Kleinen gemeinsam mit den Großen vor einem Bundesliga-Spiel zum Beispiel.

„Das alles fördert die Zusammenarbeit junger Menschen unter dem Gesichtspunkt von Identifikation und sozialer Verantwortung sowie dem Erleben eines Gemeinschaftsgefühls im vereinsgebundenen Handballsport“, erläutert Hans-Joachim Jungblut.

VON SIGMAR SYFFUS, SENDEN