D1 bärenstark mit 32:20 im Spitzenspiel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bastian Franetzki   
Sonntag, den 16. Oktober 2011 um 14:32 Uhr
Im Spitzenspiel des Spieltages überzeugten die Jungs von Marco Kehrenberg und Bastian Franetzki auf ganzer Linie. Von Beginn an brannte das Team und zeigte dem direkten Tabellennachbarn deutlich seine Grenzen auf. "Mit so einer konzentrierten Leistung wie heute spielen wir jeden Gegner dieser Liga in Grund und Boden", war Franetzki auch mächtig stolz darauf, dass der ASV sich weder zu selbstbewusst gab, noch sich von der stetigen Hetze der gegnerischen Bank verunsichern lies. Nur bis zum 3:3 konnten die Everswinkler den Sendenern das Wasser reichen, danach hatte sich die Sendener Defensive auf das von vielen Wechseln und Einläufern geprägte Spiel des Gegners eingestellt. Wenn einmal der Ball nicht abgefangen, oder ein Fehlpass provoziert werden konnte, stand Schlussmann Tobias Uphues hinter seinem Team und entschärfte den ein oder anderen Torwurf, obwohl die Everswinkler ein starkes Wurfverhalten an den Tag legten. In der eigenen Offensive konnten sich die beiden Trainer über eine äußerst gute Torausbeute freuen. Es wurde mit viel Druck gespielt und die Zuschauer durften die Überlegenheit des ASV im 1-gegen-1 bewundern. Gerade Mittelmann Max Schlögl und Rückraumspieler Mika Mangels tanzten ihre Gegenspieler mehrmals aus und setzten sich oft sogar gegen drei Gegner auf einmal durch. "Hieran müssen wir weiter arbeiten. Wenn der richtige Abstand zum Gegner stimmt und wir mit viel Tempo kommen, sind wir nicht zu stoppen", erörterte Franetzki nach Abpfiff die Zielsetzung für die Herbstpause. Diese wird die Mannschaft nebenbei auch zum weiteren Teambuildung nutzen. Ein Freundschaftsspiel gegen die JSG Massen-Königsborn (Tabellenführer aus dem Kreis Hellweg im Bezirk Süd) ist ebenfalls fest eingeplant. "Das wird vermutlich ein richtig heißes Spiel", freuen sich die beiden Trainer schon auf die Partie. Im nächsten Meisterschaftsspiel wartet dann mit dem VFL Sassenberg ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Gegner auf den ASV. Auch wenn dieser gegen Everswinkel letztlich mit sechs Zählern im Hintertreffen lag, konnte Sassenberg den Sendenern in der Qualifikation deutlich mehr Paroli bieten, als das Team aus dem Vitusdorf.