| A1-Jugend : Interview mit Trainer Thomas Hammerschmidt in der HALLO |
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| Geschrieben von: HALLO - Gratiszeitung vom 6. März 2011 |
| Sonntag, den 06. März 2011 um 17:26 Uhr |
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"Was Senden – noch – von Minden und Co. unterscheidet / Bundesliga bleibt das Ziel / 30:34 gegen Lemgo" Der Einstand war sensationell. Gleich im ersten Regionalliga-Halbjahr landeten Sendens U19-Handballer einen Sieg nach dem nächsten. Selbst die Besten im Westen – Minden, Dormagen, Gummersbach – hatten ihre liebe Mühe mit dem ASV. Kopfschmerzen bereitete Thomas Hammerschmidt aber auch die anschließende Durststrecke nicht. Hallo-Redakteur Florian L e v e n i g hat mit dem ASV-Coach gesprochen. Zwei Gesichter hat Ihr Team bis dato gezeigt. Welches ist das wahre? Hammerschmidt: Die Frage stellt sich so nicht. Mag sein, dass das Team in der Hinrunde einen Tick über seine Verhältnisse gelebt hat. Und ja, das eine oder andere Quäntchen Glück stand uns ebenfalls zur Seite. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass in der Phase, in der es nicht so lief, drei Leistungsträger – Max Höning, Felix Kordes und Torhüter Jonas Rottstegge – verletzt oder angeschlagen waren. Das konnte die Mannschaft beim besten Willen nicht kompensieren. Ist das der Unterschied zwischen Senden und, sagen wir, Minden? Hammerschmidt: Mag schon sein. Zwar hat Minden – wie der ASV – 15 Leute im Kader. Aber das Gefälle ist kleiner. Da ist einer so gut wie der andere. ASV-Abteilungschef Jochen Jungblut hat früh das Ziel AJugend-Bundesliga ausgegeben. Ist das in Gefahr? Hammerschmidt: Nein, wir sollten jetzt nicht unser Licht unter den Scheffel stellen. An die Stelle der fünf Regionalligen treten im Sommer vier Bundesligen. Pro Staffel fallen also maximal drei Plätze weg. Ganz unrealistisch ist das Ziel daher nicht. Zumal acht der Jungs auch in der kommenden Saison der U19 angehören. Dennoch suchen Sie neue Rückraumleute . . . Hammerschmidt: Verstärkungen sind natürlich immer willkommen. Auf allen Positionen. Kämpft Senden in dem Punkt gegen Minden, Gummersbach und Co. mit stumpfen Waffen? Hammerschmidt: Nicht zwingend. Klar haben diese Klubs einen großen Namen. Inzwischen hat sich aber rumgesprochen, dass auch in Senden der Nachwuchs entsprechend gefördert wird. Zumal die Bundesligisten viele Talente erst in der A- oder B-Jugend einkaufen. Während das Gros der ASV-Spieler spätestens in der C-Jugend zu uns gestoßen ist. Und: Längst nicht alle Erstligisten haben eine vorbildliche Jugendabteilung. Die HSG Ahlen-Hamm zum Beispiel . . . Hammerschmidt: Das haben Sie gesagt. Gestern hat der ASV gegen Handball Lemgo 30:34 (14:17) verloren. Kommenden Sonntag (13. März) empfängt Sendens U19 den TuS Ferndorf (16 Uhr, Sportpark). |